Fragen vorab? Gerne helfe ich weiter!

Annabelle Stratenwerth

Gesangsunterricht auf höchstem Niveau

  • 0163 / 4558686

Gesangsunterricht auf höchstem Niveau – „Singen ist die Kunst, seine Stimmbänder so gekonnt in Schwingung zu versetzen, dass die Trommelfelle der Zuhörer verzückt vibrieren.“
- Franz R. Miller -

12 Euro Probestunde – Vereinbare eine unverbindliche Gesangsstunde!

„Lobe den Herrn, meine Seele!“

- Bibel, Psalm 104 -

Mediathek – Annabelle Stratenwerth

Im Mediaplayer erhälst Du einen Eindruck meiner Tätigkeit. Um den Player zu nutzen, klicke "Play" oder wähle ein Kästchen, um ein Stück Deiner Wahl zu hören.

Klick auf das Video und gelange so auf unsere Gesangsproben

Du kannst diese Inhalte nicht sehen? Dann hast Du entweder Javascript deaktiviert oder verfügst nicht über den aktuellen Flashplayer. Lade Dir hier den aktuellen Flashplayer herunter.

Hier findest Du Zusatzinformationen und Begleittexte zu den einzelnen Stücken.

Oper – Klassik im Galopp – La Traviata „È strano …“, „Sempre libera …”

aus La Traviata von Giuseppe Verdi:

Annabelle Stratenwerth mit dem Filmorchester Babelsberg, Dirigent Peter Feigel

Fernsehaufzeichnung des rbb, 2008
mehrfach gesendet zwischen 2008 und 2010 auf rbb, 3Sat und Arte

Oper - Choriner Musiksommer - La Traviata „È strano...“, „Sempre libera...”

aus La Traviata von Giuseppe Verdi:

Annabelle Stratenwerth mit dem Staatsorchester Brandenburg, Dirigent Heribert Beissel

Aufzeichnung vom Juni 2008

Oper - „Frau Fluth” von O. Nicolai

aus „Die lustigen Weiber von Windsor”

Lied - „Der Zauber” von W. A. Mozart

Der Zauberer, KV 472

(Christian Felix Weiße)

Ihr Mädchen, flieht Damöten ja!

Als ich zum ersten mal ihn sah,
Da fühlt' ich, so was fühlt' ich nie,
Mir ward, mir ward, ich weiß nicht wie,
Ich seufzte, zitterte, und schien mich doch zu freu'n;
Glaubt mir, er muß ein Zaub'rer sein.

Sah ich ihn an, so ward mir heiß,
Bald war ich rot, bald ward ich weiß,
Zuletzt nahm er mich bei der Hand;
Wer sagt mir, was ich da empfand?
Ich sah, ich hörte nichts,
Sprach nichts als ja und nein;
Glaubt mir, er muß ein Zaub'rer sein.

Er führte mich in dies Gesträuch,
Ich wollt' ihm flieh'n und fogt' ihm gleich;
Er setzte sich, ich setzte mich;
Er sprach, nur Silben stammelt' ich;
die Augen starrten ihm, die meinen wurden klein;
Glaubt mir, er muß ein Zaub'rer sein.

Entbrannt drückt' er mich an sein Herz,
Was fühlt' ich, welch ein süßer Schmerz!
Ich schluchzt', ich atmete sehr schwer,
Da kam zum Glück die Mutter her;
Was würd', o Götter, sonst nach so viel Zauberei'n
Aus mir zuletzt geworden sein!

Lied - „Die Verschwiegenen” von Richard Strauss

Die Verschwiegenen, op. 10 Nr. 6

(Hermann v. Glim)

Ich habe wohl, es sei hier laut
vor aller Welt verkündigt,
gar vielen heimlich anvertraut,
was du an mir gesündigt;

ich sagt's dem ganzen Blumenheer,
dem Veilchen sagt' ich's stille,
der Rose laut und lauter der
großäugigen Kamille

Doch hat's dabei noch keine Not,
bleib munter nur und heiter;
die es gewußt, sind alle tot
und sagen's nicht mehr weiter.

Lied - „Ruhe, meine Seele” von Richard Strauss

Ruhe meine Seele!, op. 27 Nr. 1

(Karl Henckell)

Nicht ein Lüftchen regt sich leise,
sanft entschlummert ruht der Hain; durch der Blätter dunkle Hülle
stiehlt sich lichter Sonnenschein.

Ruhe, ruhe meine Seele,
deine Stürme gingen wild,
hast getobt und hast gezittert,
wie die Brandung, wenn sie schwillt.

Diese Zeiten sind gewaltig,
bringen Herz und Hirn in Not -
ruhe, ruhe, meine Seele,
und vergiß, was dich bedroht!

Lied - „Glückes genug” von Richard Strauss

Glückes genug, Op. 37 Nr. 1

(Detlev von Liliencron)

Wenn sanft du mir im Arme schliefst,
ich deinem Atem hören könnte,
im Traum du meinen Namen riefst,
um deinen Mund ein Lächeln sonnte -
Glückes genug.

Und wenn nach heißem, ernstem Tag
Du mir verscheuchtest schwere Sorgen,
wenn ich an deinem Herzen lag
und nicht mehr dachte an ein Morgen -
Glückes genug.

Lied - „Befreit” von Richard Strauss

Befreit, Op. 39 Nr. 4

(Richard Dehmel)

Du wirst nicht weinen. Leise
wirst du lächeln und wie zur Reise
geb' ich die Blick und Kuß zurück.
Unsre lieben vier Wände, du hast sie bereitet
ich hab sie dir zur Welt geweitet;
o Glück!

Dann wirst du heiß meine Hände fassen
und wirst mir deine Seele lassen,
lässt unsern Kindern mich zurück.
Du schnktestmir dein ganzes Leben,
ich will es ihnen wiedergeben;
o Glück!

Es wird sehr bald sein, wir wissen's Beide,
wir haben einander befreit vom Leide,
so gab' ich dich der Welt zurück.
Dann wirst du mir nur noch im Traum erscheinen
und mich segnen und mit mir weinen;
o Glück!

Lied - „Wiegenlied” von Richard Strauss

Wiegenlied, op. 41 Nr. 1

(Richard Dehmel)

Träume, träume, du mein süßes Leben,
Von dem Himmel, der die Blumen bringt.
Blüten schimmern da, die leben
Von dem Lied, das deine Mutter singt.

Träume, träume, Knospe meiner Sorgen,
Von dem Tage, da die Blume sproß;
Von dem hellen Blütenmorgen,
Da dein Seelchen sich der Welt erschloß.

Träume, träume, Blüte meiner Liebe,
Von der stillen, von der heilgen Nacht,
Da die Blume seiner Liebe
Diese Welt zum Himmel mir gemacht.

Lied - „Ach was Kummer, Qual und Schmerzen” von Richard Strauss

Ach was Kummer, Qual und Schmerzen, op. 49 Nr. 8

Ach, was Kummer, Qual und Schmerzen, hm, hm.
Es liegt mir was auf meinem Herzen, hm, hm.
Und ich trau es nicht zu sagen,
mich bei Jemand zu beklagen,
da ich doch, hm, hm.

Stille muß ich's in mich schließen, hm, hm.
Darf kein Wörtchen lassen fließen, hm, hm.
Muß ich mich stellen vor den Leuten,
als wär ich in allen Freuden,
da ich doch, hm, hm.

Meine Freunde wär zu leben, hm, hm.
Mich der Freundschaft zu ergeben, hm, hm.
Mein Herz wünscht sich zu verschenken,
um ein and'res Herz zu lenken,
das empfindsam, hm, hm.

Lied - „Ich wollt ein Sträußlein binden” von Richard Strauss

Ich wollt ein Sträußlein binden, op. 68 Nr. 2

(Clemens Brentano)

Ich wollt ein Stäußlein binden,
da kam die dunkle Nacht,
kein Blümchen war zu finden,
sonst hätt' ich dir's gebracht.

Da flossen von den Wangen,
mir Tänen in den Klee.
Ein Blümlein aufgegangen,
ich nun im Garten seh.

Das wollte ich dir brechen,
wohl in dem dunklen Klee,
da fing es an zu sprechen:
„Ach tue mir nicht weh!

Sei freundlich in dem Herzen,
betracht dein eigen Leid,
und lasse mich in Schmerzen,
nicht sterben vor der Zeit!”

Und hätt's nicht so gesprochen
im Garten ganz allein,
so hätt' ich dir's gebrochen,
nun aber darf's nicht sein.

Mein Schatz ist ausgeblieben,
ich bin so ganz allein,
im Lieben wohnt Betrüben,
und kann nicht anders sein

Lied - „Amor” von Richard Strauss

Amor, op. 68 Nr. 5

(Clemens Brentano)

An dem Feuer saß das Kind
Amor, Amor und war blind;
mit den kleinen Flügeln fächelt
in die Flammen es und lächelt,
fächelt, lächelt, schlaues Kind!

Ach, der Flügel brennt dem Kind!
Amor, Amor läuft geschwind,
o, wie ihn die Glut durchpeinet!
Flügelschlagend laut er weinet;
in der Hirtin Schoß entrinnt
hilfeschreiend das schlaue Kind.

Und die Hirtin hilft dem Kind
Amor, Amor bös und blind.
Hirtin, sieh, dein Herz entbrennet,
hast den Schelmen nicht gekennet.
Sieh, die Flamme wächst geschwinde.
Hüt' dich vor dem schlauen Kind!
Fächle, lächle, schlaues Kind.